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Sinn und Zweck des Ganzen ^^

So ihr Lieben, ich habe diesen Blog eigentlich nur zu einem einzigen Zweck erstellt, und ich hoffe ich kann mich selbst dazu durchringen das Ganze dann auch wirklich durchzuziehen.

Denn hier sollen alle meine Texte, oder auch nur Gedanken, eben alles was ich so aufzuschreiben pflege erscheinen. Im Grunde zeige ich selten her was ich so fabrizier, da ich das Meiste selbst für Mist halte, aber ich dachte mir, wenn ichs schon schreibe, dann kann ichs auch in ein Blog schreiben, wer weiß vll, aber eben nur vll gefällts ja jemandem, irgendwem.

Das wiederrum wäre motivierend und aufbauend für mich und gäbe mir eventuel den Mut es auch anderen in meiner unmittelbaren Umgebung, eben Leuten die ich gut kenne zu zeigen.

Aber wenns euch nicht gefällt, kein Problem, mich interessiert eure ehrliche Meinung zu allem! Ich will nicht dass ihr nur das sagt was ihr glaubt dass ich hören will. Kritik hilft einem besser zu werden. Ich spreche hier wohlgemerkt von konstruktiver Kritik und nicht von desktruktiver ^^

Als Leute, bitte seid ehrlich, denn ich hab nix davon wenn ihr mir nur Honig ums Maul schmiert. Mir selbst fällt es nur so schwer meine Sachen objektiv zu betrachten, und ich bin ab und an zu selbstkritisch ^^ Deshalb brauch ich ja euch, und bitte euch um eure Meinung ^^

So, genug gelabert fürs Erste ^^

*wink*

10.8.06 22:32


About love

Ist es nicht naiv zu glauben dass man die eigene Familie automatisch liebt, oder umgekehrt, dass die eigene Familie einen automatisch liebt?
Wir sind verwandt, na und?
Was hat denn das mit Liebe zu tun?
Immerhin haben wir keinen Einfluss darauf, in welche Familie wir hineingeboren werden.

Aber was genau ist denn Liebe?
Wie fühlt sich Liebe überhaupt an?
Ich kenne Freude, Trauer, Qualen, Schmerz, Verzweiflung, Glück...aber Liebe?
Nein, nicht dass ich wüsste...
Dieses Gefühl ist mir vollkommen fremd.

Kann es sein, dass man durch eine dumme Verwechslung in das falsche Leben geraten ist?
Dass das Leben das man führt, eigentlich das eines anderen sein sollte?
Vielleicht liegt es daran dass ich nicht in diese Welt meiner Eltern zu gehören schien....

Aber...ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie andere mich gern hätten...

16.8.06 11:06


Out of the diary of a lonely child

Liebst du deine Eltern? Diese Frage habe ich mir schon sehr oft gestellt.
Aber um ehrlich zu sein, weiß ich die Antwort darauf nicht.
Ich kenne sie nicht wirklich und werde sie auch nie kennenlernen, da sie beschlossen haben mich aus ihrem Leben zu verbannen...

Aber wird Familie vielleicht nicht auch überschätzt?
Eigentlich ist es doch nur wichtig, dass man jemanden hat der zu einem steht.
Man braucht Menschen die für einen da sind, mit denen man sich verbunden fühlt...

Das einzige Problem an der Sache ist, ich kann mich nicht mitteilen...
...zu groß ist die Angst, zu oft wurde ich verletzt oder zurückgewiesen...
Mein Leben war schon immer geprägt durch Einsamkeit, ich kenne es nicht anders.

Daher fällt es mir schwer mich auf andere einzulassen....
...Dabei will ich endlich die Mauer durchbrechen und andere an mich heranlassen...aber es gelingt mir nicht...ich bin zu ewiger Einsamkeit verdammt...

Jedes Lebewesen dieser Erde stirbt für sich allein...
Aber ich will nicht bis ans Ende meiner Tage alleine sein!
Warum steh ich mir selbst im Weg?
Ist es das was man eine selbstzerstörerische Ader nennt?

Soviele Fragen, und die einzige Antwort die ich darauf finde ist: Gib dir nen Ruck und versuch es!

Aber so einfach ist das nicht...nein...so einfach ist das nicht...
16.8.06 11:09


Does morning always come?

Völlig verstört saß Ken in der Ecke seines Zimmers.
Obwohl es schon spät war und draußen schon die Nacht hereingebrochen war, hatte er kein Licht an.
Wie war das nur möglich? Wieso hatte er nichts bemerkt? Immer noch konnte er es nicht fassen.
Seit seiner Rückkehr aus der Schule hatte er mit niemandem gesprochen. Seine Mutter hatte ihn anfangs nicht allein sich selbst überlassen wollen, hatte dann jedoch bald eingesehen dass es keinen Sinn hatte weiter in ihn zu dringen.
Ken war völlig fassungslos....doch was ihn am meisten schockierte war dass er nicht weinen konnte.
Der Schmerz über den plötzlichen Verlust war so enorm dass er nicht einmal im Stande war ihn zuzulassen.
Seine Gedanken rasten, und immer und immer wieder stellte er sich die gleiche Frage: Warum?

Als er heute Morgen zur Schule ging, hatte er nicht geahnt dass sich sein Leben so schnell so drastisch verändern würde. Keiner hatte damit gerechnet. Es gab keinerlei Anzeichen die darauf hätten schließen lassen.
Wie jeden Morgen war er zusammen mit Markus, seinem besten und ältesten Freund zur Schule gefahren.
Wie hatte er es nur nicht bemerken können....Wie war es möglich dass ihm entgangen war wie verzweifelt und unglücklich Markus gewesen war?
Seit jeher vertrauten sie sich blind, sie hatten immer über alles reden können.
Wieso hatte er Ken nicht gesagt wie schlecht es ihm ging? Was war der Grund gewesen dass Markus es vorgezogen hatte sich den kalten Lauf der Pistole seines Vaters an die Schläfe zu setzten und abzudrücken anstatt mit Ken über seine Probleme zu reden! Verdammt er war doch erst achtzehn!!! Wie konnte er in diesem jungen Alter schon dermaßen verzweifelt gewesen sein??!!
Nicht zu fassen dass Ken keine Ahnung gehabt hatte.
Er war den ganzen Tag mit Markus zusammengewesen, wie jeden Tag, doch dann hatte sein Freund sich in der Mittagspause verabschiedet und war, unter dem Vorwand er würde sich nicht wohl fühlen, nach Hause gegangen.
Nichts Böse ahnend hatte Ken ihm gute Besserung gewünscht und Markus versprochen am Abend nach ihm zu sehen....
Doch dann....in der darauffolgenden Stunde kam die Hiobsbotschaft. Der Klassenlehrer betrat den Raum, ihm war anzusehen dass er bis ins Mark erschüttert war...
So vorsichtig wie möglich hatte er der Klasse mitgeteilt dass ihr Klassenkamarad sich wohl im elterlichen Wohnzimmer in der Mittagsstunde mit der Pistole seines Vaters erschossen hatte.
Die Klasse war zutiefst erschüttert gewesen.
Niemand hatte ein Wort gesagt, einige hatten Ken mitleidige Blicke zugeworfen, doch dieser hatte bis jetzt noch immer nicht wirklich realisiert was passiert war.
Ihm war durchaus bewusst dass er seinen besten Freund für immer verloren hatte, und dass er selbst als Freund mehr als versagt hatte....Denn er hatte Markus, einen der wichtigsten Menschen in seinem Leben nicht die Sicherheit, Geborgenheit und Kraft geben können die dieser gebraucht hätte.
Ken fühlte sich nutzlos und schuldig.
Wäre er Markus ein besserer Freund gewesen wäre es vielleicht nie soweit gekommen.
Wie hatte er das nur zulassen können?
Sein Kopf sagte ihm dass das Blödsinn war, doch sein Herz sagte etwas ganz anderes.
Er konnte sich nicht davon abhalten sich selbst Vorwürfe zu machen.

Was hatte Markus nur in derartige Verzweiflung gestürtzt dass er keinen anderen Ausweg mehr gesehen hatte als den Tod? Und warum um alles in der Welt, hatte er alles was an sein früheres Leben erinnern konnte vernichtet?
Markus hatte vor seinem Suizid jegliche Mails gelöscht, alle seine sms, sowie Briefe, Zeugnisse....überhaupt alles was an ihn und seine Identität hätte erinnern können.

Ken fühlte sich leer. So als wäre er innerlich tot.
Er wusste dass der Schmerz irgendwann hervorbrechen würde, und dass er ihn überwältigen würde, er war sich ebenfalls bewusst dass er allein nicht damit fertig werden würde.
Doch er konnte diese mitleidigen Blicke, die tröstenden Worte nicht länger ertragen.

Er wollte einfach in Ruhe gelassen werden. In Ruhe um den Verlust seines Freundes trauern...eines Feundes dem er nicht hatte helfen können....Er war Markus keine Stütze gewesen. Wahrscheinlich hatte dieser sich im Stich gelassen und unverstanden gefühlt....
Wie hatte er es nur nicht bemerken können???! Dabei kannten sie sich bereits seit Jahren!
Es hätte ihm auffallen sollen, es hätte ihm auffallen müssen dass etwas nicht stimmte.

Ken sah zum Fenster, diese Schwärze vor dem Fenster passte gut zu seiner Stimmung.

Würde die Nacht wohl jemals wieder dem Tag weichen....?
16.8.06 11:15


Sorrow

Erinnerst du dich noch an dieses alles beherrschende Gefühl in der Kindheit?
Ich meine die Angst.
Die ständige, übermächtige Hilflosigkeit.
Das Gefühl, allen Anstrengungen zum Trotz seine Umgebung nie auch nur andeutungsweise im Griff zu haben.
Die Furcht-vor den Eltern, Fremden, vor der ganzen Welt...

Und egal wie sehr man sich auch bemüht, man kommt nicht gegen dieses Gefühl an.
Man versucht sich zu intergrieren, aber man scheitert kläglich...

Diese allmächtige Angst vor der Einsamkeit.
Man will nicht alleine sein, nicht einsam sein...
Doch auf andere zuzugehen ist ein zu großes Risiko als dass man es wagen könnte.

Diese Enttäuschung will man sich ersparen!
Enttäuschung verstümmelt nur, doch Ablehnung bringt einen um...
16.8.06 11:19





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