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Leben leben

Manchmal hab ich das Gefühl, das Leben zieht völlig an mir vorbei, ohne dass ich auch nur die geringste Ahnung habe worum es eigentlich wirklich geht. Ich verschwende soviel Zeit damit über die Vergangenheit nachzudenken und diese zu analysieren oder damit mich vor der Zukunft zu fürchten, dass ich ganz vergesse, dass ich jetzt lebe. Genau hier und jetzt in diesem Moment, habe ich die Chance mein Leben zu beeinflussen. Die Vergangenheit kann ich nicht ändern: was vorbei ist, ist vorbei und die Zukunft kann ich nur bis zu einem gewissen Grad beeinflussen – es können immer Dinge passieren, die so nicht geplant waren, aber es bringt nichts sich jetzt schon verrückt zu machen wegen Dingen die man eh nicht ändern kann. Es gilt die Gegenwart zu nutzen, dies ist die Gelegenheit mein Leben in die Richtung zu lenken, die ich mir ausgesucht hab. Hier und Jetzt gilt es zu handeln und zu leben – denn nur hier kann ich wirklich etwas bewirken und dem Wort „leben“ so gerecht werden…
25.3.08 23:31


Untitled

Kennt ihr das wenn alles in bester Ordnung scheint und plötzlich passiert etwas-eine unbedeutende Kleinigkeit wie es scheint -und auf einmal kommen so viele Dinge hoch...alles hängt irgendwie zusammen.
Ihr könnt diese fiesen Gedanken und Gefühle nicht verdrängen.
Eigentlich hattet ihr das Gefühl damit abgeschlossen zu haben, oder ihr wolltet es zumindest gern glauben.
Tief in eurem Innern war euch natürlich klar dass früher oder später der Tag kommen würde wo ihr euch mit all dem auseinandersetzen müsst....

Es gibt Dinge im Leben die kann man nicht beeinflussen, sie passieren und prägen einen für immer...man hat also zwei Möglichkeiten, man nimmt es einfach so hin und akzeptiert es, oder aber man lehnt sich auf.
Allerdings ist Zweiteres ein sicherer Weg der Selbstzerstörung.
Manche Dinge liegen nun mal nicht in unserer Macht...wir KÖNNEN sie nicht ändern.
Aber ist es richtig einfach alles stillschweigend hinzunehmen?
Früher oder später wird auch das einen kaputt machen.
Es ist also eine Zwickmühle...gibt es vielleicht eine dritte Möglichkeit?
Fragen stellen, die Geschehnisse analysieren, versuchen herauszufinden wieso manche Dinge eben geschehen...das wäre eine Möglichkeit.
Aber was wenn es auf all eure Fragen keine Antworten gibt?
Wenn euer Nachdenken zu nichts führt?
Im Gegenteil sogar nur immer mehr Fragen aufwirft?
25.3.08 23:34


Untitled#2

Wenn man keine Ahnung hat was richtig oder falsch ist - sollte man denn dann nicht lieber gar nichts tun?
Wäre zu handeln nicht rücksichtslos?
Ich meine in dem Fall könnte es doch sein dass man Menschen die man mag verletzt...dass man am Ende womöglich mehr verliert als man gewinnen kann.
Ich wünschte mir manchmal zu wissen was im Kopf von meinem Gegenüber vorgeht.
Denn das was sie sagt klingt nicht überzeugend...ich wüsste gerne was sie wirklich denkt bzw fühlt.

Ehrlichkeit ist alles was wir haben, ohne sie sind wir doch nur Fremde.
25.3.08 23:36


I was made for loving you (part 1)

Eingepackt in eine dicke Winterjacke und sowohl mit Schal, als auch Handschuhen bewaffnet, saß sie bereits seit geraumer Zeit auf diesem Felsen und blickte völlig in Gedanken versunken hinaus aufs Meer. Die Sonne war noch nicht aufgegangen und der schneidende Wind der von dem aufgewühlten Meer herwehte ließ sie frieren. Dennoch regte die junge Frau sich nicht, sondern sah nur weiterhin gebannt den Wellen zu wie sie sich an den Felsen brachen. Warum sie ausgerechnet mitten in einer Winternacht an den Strand kam wusste sie auch nicht. Aber als sie vor Stunden in ihrem Zimmer aufgewacht war, hatte ein Gefühl sie dazu gedrängt ihre Wohnung zu verlassen – und ohne darauf zu achten wo sie eigentlich lang lief, hatten ihre Schritte sie ans Meer geführt…

Mittlerweile begann der Himmel sich bereits zartrosa zu färben und die Nacht wich nun immer mehr dem Tag. Lächelnd, und von einer bei ihr seltenen inneren Ruhe erfasst, stellte Rebecca fest, dass die Welt um sie herum langsam zum Leben erwachte. Nicht mehr lange und es war vorbei mit dieser angenehmen Stille…

Aus der Ferne drang das aufgeregte Kläffen eines Hundes ihr durch. Neugierig sah sie sich um, und es dauerte auch gar nicht lange, da hatte sie das Tier – welches aus dieser Entfernung nicht mehr war, als ein kleiner Punkt der aufgeregt mit dem Schwanz wedelte – erspäht. Amüsiert sah sie dem jungen Hund dabei zu, wie er sich todesmutig auf die Wellen stürzte, jedoch jedes Mal wenn er nicht schnell genug war, und wieder eine dieser hohen Wassermassen über ihn hereinbrach, vor Schreck aufjaulte und vor den darauf folgenden Wellen flüchtete. Dieses Spielchen wiederholte sich immer und immer wieder, wie es aussah wollte dieser kleine Fellknäuel um jeden Preis dem Meer trotzen, ja es sogar bezwingen. Allerdings sah es bisher nicht so aus, als würde er als Gewinner aus diesem Kampf hervorgehen. Rebecca grinste in sich hinein und schüttelte lächelnd den Kopf. Erst als jemand von hinten die Arme um sie legte, bemerkte sie den jungen Mann, welcher sich lautlos hinter ihr niedergelassen hatte und sie nun sanft an sich zog. Mit einem sanften Lächeln auf den Lippen ließ Rebecca es geschehen und genoss diese Berührung. Noch bevor sie etwas sagen konnte, schien er auch schon ihre Gedanken gelesen zu haben und lachte leise. „Ich dachte mir schon, dass ich dich hier finde“, brach er schließlich sein Schweigen und drückte sie noch etwas enger an sich. Eigentlich war es wirklich nicht schwer sich auszumalen, wo Rebecca hingegangen sein könnte, wenn sie mitten in der Nacht ohne ein Wort zu sagen, die Wohnung verließ. „Ich hab dich vermisst als ich aufgewacht bin“, informierte er sie und bei dem leicht vorwurfsvollen Ton stellte sich augenblicklich Beccas schlechtes Gewissen ein, weshalb sie nun auch wieder die Augen öffnete und sich zu ihm umwandte. Ein langer, gefühlvoller Kuss rang ihm immerhin ein glückliches Lächeln ab. „Es tut mir Leid“, entschuldigte sie sich, woraufhin er sie erneut küsste. Diesmal war der Kuss inniger, leidenschaftlicher – als er sich schließlich von ihr löste strahlten seine Augen geradezu. Selig ließ Rebecca sich in seine Arme sinken und genoss es seine Wärme spüren, seinen Duft zu riechen – einfach zu genießen dass er da war. Langsam hob er eine Hand und strich ihr zögerlich über die Wange, ganz so als befürchte er, Rebecca würde sich auflösen, sobald er sie berührte. Sanft schmiegte sie ihre Wange gegen seine Hand, wobei sie ihn jedoch keine Sekunde aus den Augen ließ.

Nun waren sie bereits seit etwas mehr als 6 Monaten verheiratet und immer noch konnte sie ihr Glück nicht fassen. Dieser Mann, der sie da mit den wunderschönsten, sanftesten Augen, die ihr je untergekommen waren, ansah, war ihr Ehemann – sie waren nun eine Familie. Ohne den Blickkontakt auch nur für eine Sekunde zu brechen hob  sie die Hand und strich ihm zärtlich über die Wange. Mein wunderbarer Ehemann, ging es ihr durch den Kopf. Nie zuvor in ihrem Leben, war sie so glücklich gewesen. Womit sie überhaupt einen solch wunderbaren Menschen an ihrer Seite verdiente, wusste sie nicht, aber das spielte im Grunde auch überhaupt keine Rolle – das Einzige was zählte war, dass er da war. Und sie würde ihn nicht mehr gehen lassen. Um nichts in der Welt wollte sie ihn mehr missen müssen. Ein Leben ohne ihn? Undenkbar!

Nach einer kleinen Ewigkeit in der keiner der Beiden ein Wort verloren hatte, sondern sie sich nur schweigend angesehen hatten, lächelte er plötzlich und auch ihr Strahlen kehrte zurück. „Weißt du eigentlich wie glücklich du mich machst?“, fragte er sanft. Aber anstatt einer Antwort lehnte Rebecca sich nur erneut zu ihm hin und küsste ihn zärtlich. „Ich liebe dich“, hauchte sie leise. „Hörst du Jayden Ethan Crowe? Ich liebe dich“ Seine Antwort bestand darin, dass er sie noch näher zu sich zog und fest in seine Arme schloss. Glücklich kuschelte sie sich an ihn und lehnte ihren Kopf an seine Brust.

 

25.3.08 23:40





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