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Zachary McKingeley

Name:
Zachary McKingeley allerdings wird er nur selten bei seinem vollen Namen angesprochen, die meisten nennen ihn einfach nur „Zack“

Alter:
Zack wurde an einem 31 Oktober vor 18 Jahren geboren

Beruf:
Schüler

Familie:
Vater: Brandon // 47 Jahre // Diplomat
Mutter: Jamila // 42 Jahre // ständiger Schatten ihres Mannes
Tante: Hope // 35 Jahre // Lokalbesitzerin


Aussehen und Erscheinung:

Zachary ist allem Anschein nach ein ganz gewöhnlicher Teenager. Wie viele andere hört man auch ihn oft davon reden endlich aus diesem Kaff raus zu kommen. Der gut aussehende 18 jährige scheint verschlossen obwohl er ständig von einer Menschentraube umgeben ist. Tatsache ist, Zack ist äußerst beliebt, doch es scheint ihn nicht sonderlich zu interessieren, im Gegenteil sogar kann er schon mal ziemlich pissig werden wenn Leute ihm zu nervig werden.

Das Auffälligste an ihm sind wohl seine stechend blauen Augen, die im krassen Kontrast zu seinen dunklen Haaren stehen.
Früher einmal lag ein stets freundlicher Ausdruck darin, doch heute bekommt man den nur noch selten zu Gesicht. Meistens sieht man seinen Augen seine innere Unruhe an, aber kaum jemand wagt es Zachary darauf anzusprechen – sie spüren wohl dass sie dadurch in der Gunst des 18jährigen erheblich fallen würden, und das wollen sie nicht riskieren.

Zack ist mit seinen 1,83m nicht übermäßig groß, aber auch nicht gerade klein. Er kann mit seiner Größe gut leben.
Zumal sie nichts über seine Schlagkraft aussagt.
Zwar ist Zachary niemand der so ohne weiteres zur Gewalt greift, aber wenn man ihn reizt kann es schon mal vorkommen dass er zuschlägt.
Ein Verhalten was früher undenkbar gewesen wäre – aber seine Vergangenheit hat nicht nur Spuren in seiner Erinnerung hinterlassen, sondern ihn auch verändert.

Er ist ein selbstbewusster, junger Mann….Allerdings lässt die Erinnerung an die Vergangenheit ihn nicht los – er fühlt sich schuldig und ist der festen Überzeugung er hätte nicht so einfach davon kommen dürfen.
Der 18jährige wirkt oft teilnahmslos und desinteressiert, was jedoch nicht immer zutrifft.
Nur hält er sich oftmals erst zurück und wartete auf den richtigen Augenblick bevor er sich einschaltet.

Er ist ein durchaus sportlicher Typ, auch wenn er kein Muskelprotz ist.
Früher war Sport ein Weg Luft abzulassen, aber auch das hat sich geändert.
Seit er an der neuen Schule ist, versucht ständig jemand ihn für irgendeine Sportart zu gewinnen seit durchgesickert ist dass er ein durchaus ernstzunehmender Gegner ist im Sport.
Wie gewohnt zeigt Zachary jedoch keinerlei Interesse.

Was seinen Kleidungsstil angeht, so ist dieser nicht besonders ausgefallen.
Er trägt worauf er gerade Lust hat und worin er sich wohl fühlt. Er fällt weder durch einen außergewöhnlich guten – noch schlechten Kleidungsstil auf.
Auf den ersten Blick eben ein Teenager unter vielen...


Charakter:

Hope über Zachary:

„Zachary ist so ein lieber Junge. Ich weiß nicht wie er hat so tief fallen können – ich meine…er ist doch nicht so naiv dass er nicht gewusst hätte was er tut. Der Junge ist immerhin schon 18!
Aber gut, Zack hatte auch ne harte Kindheit.
Nicht in dem Sinne dass seine Eltern ihm jemals hätten Schaden wollen.
Leider nur mangelte es bei ihnen ständig an Zeit, irgendwo musste also eingespart werden. Und wie es scheint haben sie genau an den falschen Dingen gespart.
Die ständigen Umzüge, Schulwechsel, Verlust von Freunden, niemals irgendwo wirklich Zuhause zu sein, und dann auch noch so wenig Zeit mit den Eltern.
Das tut doch niemandem gut!
Zumindest als er noch so klein war hätten Jamila und Brandon einen anderen Weg finden müssen!
Sie sind keine schlechten Menschen – sie lieben ihren Sohn über alles. Deshalb ist ja jetzt auch hier. Damit er endlich wieder auf den richtigen Weg findet! Unsere kleine Stadt wird ihm gut tun…Ich hoffe sehr dass er hier Freunde finden wird.
Es ist ja nicht so dass niemand mit ihm befreundet sein wollte. Ganz im Gegenteil!
Ständig ist er von einer Menschentraube umgeben, jeder möchte ihn näher kennen lernen, mit ihm befreundet sein! Zack ist sehr beliebt…nur lässt der Junge niemanden an sich ran.
Natürlich hat er Freunde, aber so wirklich zu ihm durchdringen….das hat bisher noch keiner geschafft. Seit er hier ist, ist er so verschlossen.
Ich versteh ihn ja, aber das hier ist seine letzte Chance! Solange er das nicht einsieht…Wir wollen doch alle nur sein Bestes!
Zachary hat sich so verändert…wahrscheinlich hat er einfach zu viel durchgemacht….“




Der 18jährige ist ein ziemlich ruhiger und verschlossener Typ. Doch er besitzt Führungsqualitäten, und behält auch in brenzlichen Situationen einen klaren Kopf.
Zack ist nicht der Typ der einfach so klein bei gibt, doch seine Sturheit und seine Hitzköpfigkeit haben ihn schon mehr als einmal in Schwierigkeiten gebracht.
Zachary scheint in einem ewigen inneren Konflikt zu stehen, es gibt nur wenige Menschen die ihn wirklich kennen....Er gehört nicht zu jenen Menschen die leicht Freunde gewinnen, er kommt mit den Meisten mehr oder weniger gut aus, doch er scheint nirgends wirklich hinzugehören.
Manchen ist der 18jährige unheimlich da seine Vergangenheit ein Mysterium ist, niemand weiß wo er herkommt und wer er eigentlich ist hier in Wishaw. Und einige von denen die es wissen gehen ihm deswegen aus dem Weg, allerdings werden die meisten einfach irgendwie von ihm angezogen.
Wen Zack mag, der wird auch von allen anderen akzeptiert.
Fremden gegenüber wirkt er oft abweisend und kalt, doch das ist er keineswegs, er ist nur sehr misstrauisch und verschlossen.
Genau gesehen gibt es eigentlich nur einen Menschen der ihn wirklich kennt und zu dem er vollstes Vertrauen.

Zacks große Leidenschaft sind Filme – egal welcher Art und egal ob Stumm-, Schwarz-weiß, oder zeitgenössischer Film.
Nicht nur dass er eine Vorliebe fürs Kino hat, nein, sein Traum ist es auch Filmwissenschaft zu studieren und irgendwann einmal selbst Filme zu drehen.
Seit er allerdings aus der Großstadt hierher verbannt wurde, fühlt Zachary sich in seinem Streben nach der Verwirklichung seines Traums behindert.
Dass seine Eltern es nur gut meinen – dafür ist er blind.
In seinen Augen haben sie ihn einfach eiskalt abgeschoben weil er nicht dem Bild entsprach was sie von einem perfekten Herrn Sohnemann hatten.
Er hasst dieses friedliche Städtchen abgrundtief, für ihn ist es die Hölle – ein Exil aus dem es kein Entkommen gibt.
Zwar mag er seine Tante sehr, lässt sie ihm doch, angesichts seiner Vergangenheit, ne Menge Freiraum und hat vollstes Vertrauen zu ihm, aber dennoch vermeidet er es so oft es geht Zuhause rumzuhängen und stromerte stattdessen durch die Stadt.

Zack ist im Grunde kein schlechter Kerl, nur irgendwann ist er auf die schiefe Bahn geraten und hat angefangen sich mit den falschen Leuten zu umgeben. Der Absturz lies nicht allzu lange auf sich warten.
Nun ist er also hier um sein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen, aber besonders anzustrengen scheint er sich nicht.
Zachary hofft darauf dass sich ihm sehr bald irgendeine Möglichkeit bieten hier wegzukommen.
Hope gibt sich wirklich alle erdenkliche Mühe dem aufsässigen Teenager seine Grenzen zu zeigen, aber das scheint alles spurlos an dem 18jährigen vorbei zu gehen.
In Wahrheit kämpft er immer noch mit der Vergangenheit – von Schuldgefühlen und Alpträumen geplagt trauert er dem nach was ihn in diese Situation gebracht hat.
Aber zumindest hatte er damals etwas um seinen Problemen wenigstens für eine Weile zu entfliehen.



Geschichte:


Fassungslos starrte er auf Mickey zu seinen Füßen. Wieso bewegte er sich nicht?
Wieso machte er nicht die Augen auf?
Langsam ging Zack in die Hocke und besah sich seinen Freund genauer.
Der Gestank von Feuer drang ihm in die Nase und kurz kam ihm der Gedanke dass der Wagen jeden Moment in die Luft fliegen könnte.
Auf der anderen Seite hörte er Kimberleys hysterische Schreie. Wie sie Steve anbettelte und flehte dass er doch die Augen aufmachen solle.
Die Sirenen kamen immer näher, es konnte sich nur noch um Minuten handeln bis sowohl die Polizei als auch die Rettungswagen hier waren.
Wie in Trance kam er wieder in die Höhe und ging um den Wagen herum.
Einige Sekunden sah er Kimberley dabei zu wie sie immer und immer wieder an Steve rüttelte und ihn anflehte doch endlich die Augen aufzumachen.
Schließlich löste er sich aus seiner Erstarrung und ging auf die zu.
„Mickey ist tot“, verkündete er leise.
„Was?!“, Kimberley sah ihn mit verquollenen Augen an.
Es war offensichtlich dass sie nicht wirklich realisierte was hier gerade vor sich ging.
Zachary wiederholte seine Worte von eben, doch immer noch schien er nicht zu ihr durchdringen zu können.
„Es ist Steve…er…er antwortet nicht!“, schluchzte sie.
„Wieso macht er nicht die Augen auf?!“, Kimberley wurde zusehends panischer.
Sie wandte sich nun wieder Steve zu und rüttelte an ihm.
Schnell ergriff Zack ihre Hände und zwang sie ihn anzusehen.
„Hör zu!“, meinte er eindringlich.
Er versuchte so ruhig wie nur irgend möglich zu bleiben, sie durften nicht Beide in Panik ausbrechen.
„Sie werden bald hier sein“, erklärte er während sie Sirenen immer näher kamen.
„Ich bin gefahren“, redete er weiterhin auf sie ein.
Als sie endlich zu begreifen schien was er ihr sagte riss sie ungläubig die Augen auf und schüttelte nur immer wieder den Kopf.
„Nein…nein…nein….er ist gefahren…du..Nein!“, stammelte Kimberley.
„Ich bin minderjährig! Ich komme mit einer leichteren Strafe davon!“, Zack gab nicht auf.
Bevor sie noch etwas hätte sagen können waren auch schon sowohl Krankenwagen als auch Streifenwagen eingetroffen.
Ohne dass jemand ihn danach gefragt hätte kam Zachary in die Höhe und ging auf den nächst besten Polizisten zu.
„Ich bin der Fahrer. Ich bin gefahren!“, behauptete er.
Erstaunen wich recht schnell Verachtung nachdem die Rettungssanitäter schon nach wenigen Augenblicken Mickey Tod festgestellt hatten.
Zachary konnte den Beamten nur allzu gut verstehen, weshalb er dessen harte Worte und Behandlung auch einfach stillschweigend über sich ergehen ließ.


Wutentbrannt blickte sein Dad ihm von der anderen Seite des Zimmers entgegen.
Langsam fing Zack an sich zu fragen ob sein Vater nicht vielleicht nur aus dem Grund aufgestanden war und nun im Zimmer auf und ab lief um sich selbst daran zu hindern seinem störrischen Sohn eine deftige Ohrfeige zu verpassen.
Seine Mum saß wie ein Häufchen Elend auf dem Stuhl ihm gegenüber und schluchzte in ihre Hände.
Seit sie den Verhörungsraum betreten hatten, hatte sie noch kein Wort gesagt.
„Bist du des Wahnsinns!“, fragte Brandon völlig außer sich vor Wut.
Irgendwie klang das viel mehr nach einer Feststellung als nach einer Frage in Zacks Ohren.
Er schwieg. So wie er es die vergangenen anderthalb Stunden auch schon getan hatte.
Sie würden es ohnehin nicht verstehen.
Langsam, ganz langsam kam sein Vater auf ihn zu und ließ sich ihm gegenüber nieder.
„Mein Sohn…“, er klang erschöpft.
„Wieso nur behauptest du etwas derartiges?“, wollte er wissen.
Eine ganze Weile sah Zachary seinen Vater einfach nur schweigend an.
„Ich habe ihn getötet Dad. Ich bin derjenige der Schuld daran ist dass Steve nie wieder laufen können wird“, brach er schließlich sein Schweigen.
Entsetzt sah seinen Mutter nun auf und schnappte nach Luft.
„Du bist doch nicht gefahren Schatz! Du kannst doch nichts dafür! Sag nicht so was…Oh mein Gott….sag nicht so was“, nun war es endgültig um ihre Fassung geschehen und fing an bitterlich zu weinen.
Brandon warf seiner Frau einen mitleidigen Blick zu und gab einem Beamten mit einem Wink zu verstehen dass er seine Frau doch bitte nach draußen begleiten solle.
Nun waren sie also allein.
Zacks Dad ließ ihn nicht eine Sekunde aus den Augen.
„Er war drogiert und stand unter Alkoholeinfluss“, meinte er plötzlich.
Zachary nickte schweigend.
„Kannst du dich an unser Gespräch diesbezüglich erinnern?“, fragte er weiter.
Ein erneutes Nicken.
„Du weißt was das bedeutet?“, bohrte sein Vater weiter.
„Verdammt Dad!“, schrie er seinen Vater nun an und schlug mit der Faust auf den Tisch.
„Kannst du mal an was anderes denken als deinen scheiß Ruf?!“, schrie er ihn an.
„Er ist tot….Mickey ist tot!!! Und alles woran du denken kannst ist schlechte Presse?!“
Brandon zuckte beim Wutausbruch seines Sohnes nicht einmal mit der Wimper.
„Was erwartest du von mir?“, fragte sein Dad ruhig.
„Mein Sohn ist ein elender Junkie – er wirft sein Leben weg. Nicht nur dass er unter ständigem Drogen - und Alkoholeinfluss steht, nein, ER will auch noch auf Teufel komm raus eingebuchtet werden, weil er angeblich einen Unfall verursacht hat, an welchem ein anderer Junkie gestorben und ein weiterer schwer verletzt worden sind –„, bevor er jedoch weiter sprechen konnte hatte Zachary sich auch schon auf ihn gestürzt und mit sich zu Boden gerissen.
Augenblicklich waren zwei Polizisten zur Stelle und rissen ihn weg von seinem Vater.
„Halts Maul! Was weißt du denn schon?!?“, Tränen rannen dem verzweifelten und immer noch unter Schock stehenden Jungen über die leichenblassen Wangen.
Mit steinerner Miene blickte sein Vater auf ihn herab.
„Ich weiß dass ich ein solches Verhalten nicht länger dulden werde“, entgegnete er kalt.

Nicht einmal eine Woche später kam der immer noch trauernde Zachary in der idyllischen Kleinstadt an wo er fortan bei seiner Tante leben sollte.
Hier sollte er, wie seine Eltern ihm erklärt hatten, sein Leben wieder auf die Reihe kriegen, erst dann war an eine Rückkehr zu denken.
Aber was wenn er das gar nicht wollte?
Was wenn Zack gar nicht gewillt war sein Leben wieder in den Griff zu bekommen?
Was wenn er sich schuldig fühlte?
Was wenn er dachte er hätte den Unfall verhindern und den einzigen Menschen dem er jemals wirklich vertraut hätte retten können?
Was wenn er sich als Mörder sah? Vielleicht hatte er den Wagen nicht gefahren, aber er hatte Mickey auch nicht aufgehalten….

Seit dem Vorfall auf dem Revier hatte Zack kein Wort mehr mit seinem Dad gesprochen.
Mochte ja sein dass dieser teilweise mit dem was er sagte Recht hatte, aber das gab ihm noch lange nicht das Recht dazu so abfällig über Steve oder gar Mickey zu reden.
Kümmerte es ihn etwa gar nicht dass sein Sohn seinen besten Freund verloren hatte?
Auch zu Kimberley und Steve hatte er keinen Kontakt mehr...
Steve hatte mehr als genug damit zu tun sich an ein Leben im Rollstuhl zu gewöhnen.
Diese Aufgabe nahm ihn so in Beschlag dass er nicht einmal die Zeit fand Zachary dafür zu danken dass er die Schuld auf sich genommen hatte....
Kimberley hatte den Schock immer noch nicht überwunden und befand sich in therapeutischer Behandlung.
Von seiner Vergangenheit war dem 18jährigen also nichts geblieben, außer die Erinnerungen, der Schmerz und die Narben...

14.7.07 23:29
 


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