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Gedanken

Leben leben

Manchmal hab ich das Gefühl, das Leben zieht völlig an mir vorbei, ohne dass ich auch nur die geringste Ahnung habe worum es eigentlich wirklich geht. Ich verschwende soviel Zeit damit über die Vergangenheit nachzudenken und diese zu analysieren oder damit mich vor der Zukunft zu fürchten, dass ich ganz vergesse, dass ich jetzt lebe. Genau hier und jetzt in diesem Moment, habe ich die Chance mein Leben zu beeinflussen. Die Vergangenheit kann ich nicht ändern: was vorbei ist, ist vorbei und die Zukunft kann ich nur bis zu einem gewissen Grad beeinflussen – es können immer Dinge passieren, die so nicht geplant waren, aber es bringt nichts sich jetzt schon verrückt zu machen wegen Dingen die man eh nicht ändern kann. Es gilt die Gegenwart zu nutzen, dies ist die Gelegenheit mein Leben in die Richtung zu lenken, die ich mir ausgesucht hab. Hier und Jetzt gilt es zu handeln und zu leben – denn nur hier kann ich wirklich etwas bewirken und dem Wort „leben“ so gerecht werden…
25.3.08 23:31


About love

Ist es nicht naiv zu glauben dass man die eigene Familie automatisch liebt, oder umgekehrt, dass die eigene Familie einen automatisch liebt?
Wir sind verwandt, na und?
Was hat denn das mit Liebe zu tun?
Immerhin haben wir keinen Einfluss darauf, in welche Familie wir hineingeboren werden.

Aber was genau ist denn Liebe?
Wie fühlt sich Liebe überhaupt an?
Ich kenne Freude, Trauer, Qualen, Schmerz, Verzweiflung, Glück...aber Liebe?
Nein, nicht dass ich wüsste...
Dieses Gefühl ist mir vollkommen fremd.

Kann es sein, dass man durch eine dumme Verwechslung in das falsche Leben geraten ist?
Dass das Leben das man führt, eigentlich das eines anderen sein sollte?
Vielleicht liegt es daran dass ich nicht in diese Welt meiner Eltern zu gehören schien....

Aber...ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie andere mich gern hätten...

16.8.06 11:06


Out of the diary of a lonely child

Liebst du deine Eltern? Diese Frage habe ich mir schon sehr oft gestellt.
Aber um ehrlich zu sein, weiß ich die Antwort darauf nicht.
Ich kenne sie nicht wirklich und werde sie auch nie kennenlernen, da sie beschlossen haben mich aus ihrem Leben zu verbannen...

Aber wird Familie vielleicht nicht auch überschätzt?
Eigentlich ist es doch nur wichtig, dass man jemanden hat der zu einem steht.
Man braucht Menschen die für einen da sind, mit denen man sich verbunden fühlt...

Das einzige Problem an der Sache ist, ich kann mich nicht mitteilen...
...zu groß ist die Angst, zu oft wurde ich verletzt oder zurückgewiesen...
Mein Leben war schon immer geprägt durch Einsamkeit, ich kenne es nicht anders.

Daher fällt es mir schwer mich auf andere einzulassen....
...Dabei will ich endlich die Mauer durchbrechen und andere an mich heranlassen...aber es gelingt mir nicht...ich bin zu ewiger Einsamkeit verdammt...

Jedes Lebewesen dieser Erde stirbt für sich allein...
Aber ich will nicht bis ans Ende meiner Tage alleine sein!
Warum steh ich mir selbst im Weg?
Ist es das was man eine selbstzerstörerische Ader nennt?

Soviele Fragen, und die einzige Antwort die ich darauf finde ist: Gib dir nen Ruck und versuch es!

Aber so einfach ist das nicht...nein...so einfach ist das nicht...
16.8.06 11:09


Sorrow

Erinnerst du dich noch an dieses alles beherrschende Gefühl in der Kindheit?
Ich meine die Angst.
Die ständige, übermächtige Hilflosigkeit.
Das Gefühl, allen Anstrengungen zum Trotz seine Umgebung nie auch nur andeutungsweise im Griff zu haben.
Die Furcht-vor den Eltern, Fremden, vor der ganzen Welt...

Und egal wie sehr man sich auch bemüht, man kommt nicht gegen dieses Gefühl an.
Man versucht sich zu intergrieren, aber man scheitert kläglich...

Diese allmächtige Angst vor der Einsamkeit.
Man will nicht alleine sein, nicht einsam sein...
Doch auf andere zuzugehen ist ein zu großes Risiko als dass man es wagen könnte.

Diese Enttäuschung will man sich ersparen!
Enttäuschung verstümmelt nur, doch Ablehnung bringt einen um...
16.8.06 11:19





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